Allgemeine Verkehrssituation

Bevor über eine Veränderung / Vergrößerung von Reinbek nachgedacht wird, sollte die Verkehrsinfrastruktur an die aktuelle und dann auch zukünftig Situation angepasst werden.
Es gibt in der Stadt Reinbek so viele neuralgische Punkte, an denen zu Hauptverkehrszeiten, morgens und abends, der Verkehr jetzt schon extrem stockt.
Egal ob es die zentrale Kreuzung in Reinbek HH Straße / Bahnhofstraße, Borsigstraße / Gutenbergstraße mit den beiden Asnchlüssen in de Glinder Weg / Sachsenwaldstraße oder aber die beiden Kreuzungen an der Sachsenwaldstraße in Schönningstedt, die durch den Umbau des Einkauszentrum nur verschlechter worden ist.
Diese Kreuzung ist für mich das Paradebeispile für „Missplanung“ Hier wäre die Möglichkeit gewesen, die Kreuzung z.B. durch einen Kreisverkehr zu optimieren, stattdessen wird für viel Geld eine Kreuzung gebaut, die dem Verkehrsfluss nicht gerecht wird.
Das Neubaugebiet Schröders Koppel zeigt auch weder wie wenig über Lösungen nachgedacht wirde, denn der gesamte Verkehr muss entweder über Glinde durch 30 Zonen oder die Königsberger Straße inkl. der 30 Zonen abfließen.
Wieso gibt es keinen vernünftigen Anschluss z.B. an die Möllner Landstraße ?

Ein weiteres Nadelöhr ist die K80, vor allem in Richung Norden !
Es siedeln sich in Reinbek und Glinde immer mehr Einwohner und vor allem auch Logistikunternehmen an, die Alle auf die K80 angewiesen sind.
Auch wenn die K80 eine Kreisstraße ist, muss die Gemeinde viel mhr Druck auf den Kreis ausüben, dass hier etwas geändert werden muss.
Sowohl für den Verkehrsfluss, als auch die Sicherheit.

Typisch Reinbek ist für mich: Nähe zu Hamburg, im Grünen

13 Kommentare

  1. Moin!

    Die Grüne Fraktion ist bemüht, Verkehrslagen durch Kreisverkehre zu beruhigen oder durch vernetze Ampeln grüne Wellen zu ermöglichen. Ebenso möchten wir durch konsequenten Radverkehrsausbau den Verkehr beruhigen. Zusätzlich fördern wir den öffentlichen Personennahverkehr mit dem Kreis Stormarn und versuchen den Bürger*innen ein gutes Angebot zu bieten.

    Wir möchten dies weiterhin fortsetzen. Für weitere Informationen wenden Sie sich an unseren Ortsverband.

  2. „Den Verkehr durch konsequenten Radverkehrsausbau zu beruhigen“ hört sich nach einer zusätzlichen Behinderung des PKW-Verkehrs an. Der ÖPNV ist nicht kostendeckend und wird durch den Steuerzahler subventioniert. Bevor weitere defizitäre Strecken in Betrieb genommen werden (Beispiel Linie 536) auch mal an die denken, die das Ganze bezahlen. Das die Grünen durch vernetzte Ampeln grüne Wellen ermöglichen finde ich allerdings prima.

  3. Hallo,
    ich finde es schade, dass der PKW-Verkehr bei vielen Menschen so im Vordergrund steht- freie Fahrt für freie Bürger ist doch ziemlich Seventies…
    Wer sich jeden Tag immer wieder in den Stau stellt (und der ist ja nicht nur auf der K80!), dem ist nicht zu helfen…

    1. ….oder er fährt zur Arbeit um das Steuergeld zu erwirtschaften, das dann von anderen mehr oder weniger sinnvoll „verbraten“ wird. Gottseidank sind die verkehrspolitischen Vorstellungen der Grünen in Reinbek sowie im Bund nicht mehrheitsfähig.

      1. Ich bin beileibe kein Grünen-Wähler, aber was sich da jeden Tag auf unseren Straßen abspielt, ist ein Trauerspiel. Reinbek, Wohltorf und Aumühle haben eine gute ÖPNV-Anbindung, aber leider sind die Menschen zu bequem diese zu nutzen, meckern lieber über den täglichen Stau und ärgern sich über die anderen Verkehrsteilnehmer.
        Steuergelder erwirtschaften übrigens auch die Menschen, die die S-Bahn und Fahrrad nutzen… und nicht nur die Menschen, die Straßen und Umwelt durch PKW-Verkehr belasten!

        1. „Bequeme Menschen die den ÖPNV nicht nutzen, die meckern und sich ärgern“ ist ja eine super substanzlose Kategorisierung von Individual-Verkehrsnutzern. Jeder sollte doch seine Form der Mobilität frei wählen können oder passt das nicht ins persönliche Weltbild? Das auch ÖPNV-Nutzer Steuergelder erwirtschaften ist unstrittig.

  4. Soweit kommt das noch!
    Unsere Landesstraße 314 von Dassendorf/Aumühle darf nicht durch so einen blöden Kreisverkehr in Reinbek plötzlich die Vorfahrt verlieren. Jetzt haben wir sie wenigstens bis zur K80 und zu OBI. Wenn die Glinder Umgehung fertig sein wird können wir endlich bis Hamburg fahrten, ohne dass die Vorfahrt gebrochen wird.

    Die Kreuzung beim EKZ Schönningstedt ist recht gut geworden. Nur sollten die Ampelen entlang der L314/K26 endlich grüne welle (bei Tempo 50!).

    Diese Kreisellites (Königstraße, Möllener Landstraße (2x) und Oher Weg) ist eine Krankheit, die, wie oben aufgeführt wird, von Grünen eingeschleppt wird und ansteckend ist.

    Nee, möglichst weg damit!

    1. Wenn in eine Richtung die grüne Welle herrscht, dann stehen sie in anderer Richtung. Dieser Irrsinn mit den einzeln geschalteten Ampeln (erst geradeaus, dann die einen Linksabbieger, dann die anderen Linksabbieger usw. usw.) sorgt für das tägliche Verkehrschaos. Und da sich der ÖPNV nur durch sog. Rundstrecken auszeichnet und keine Querverbindungen vorsieht, stellt er somit für viele Bürger Reinbeks mit Arbeitsweg nach Hamburg keine Alternative dar. Zitat: „Wer sich jeden Tag immer wieder in den Stau stellt (und der ist ja nicht nur auf der K80!), dem ist nicht zu helfen…“

  5. Den ÖPNV zu fördern ist völlig richtig. „Defizitär“ ist kein Gegenargument. Die Finanzierung durch den Steuerzahler ist die beste, weil effektiv (kein Entzug der Zahlung durch Verhaltensanpassung möglich), gerecht (wer mehr verdient, zahlt auch mehr, keine Belastung bei Nulleinkommen) und somit kann man hier auch mal was riskieren.

    Die Linie 536 ist not wendig, um das Jobcenter besser zuerreichen. Das hat man ja an den A… der Welt verlegt. (Ist das eine weitere Schikane der Agenda-2010-Mafia?)

    Wenn man sparen will, dann sollte man die Linie 336 aufgeben. Die Schüler vom Krabbenkamp können von Aumühle (dahin fährt die 8820!) die S-Bahn nehmen und in Reinbek in die vorhandenen Buslinien zu den Reinbeker Schulen und nach Glinde umsteigen.

    1. Die Linie 336 ist eine gut frequentierte Linie. Eine Linie abzuschaffen, die bei fünf Fahrten täglich (und das auch nur während der Schulzeit, da die Linie in den Ferienzeiten nicht fährt) derart gut ausgelastet ist, halte ich für sträflich. Abgesehen davon, dass diese Linie nicht allein den Schülern vorbehalten ist.
      Die Linie 8820 mit Start im Krabbenkamp hingegen wird fast nie genutzt. Ich sehe den Bus jedenfalls fast immer leer fahren.

  6. Die Linie 536 wird (zumindest) (teil)subventieriert von anrainenden Unternehmen entlang der Gutenbergstraße. Bevor man sie abschafft, sollte lieber ein fein-tuning dafür Sorgen, dass die Nutzer passig an S Reinbek ihre Bahn erreichen. „Pünktlichkeit“. Dann würde die Linie auch Sinn machen, würde angenommen und könnte die Straße entlasten.
    Bevor die Radwege ausgebaut werden, gern auch mal die vorhanden instandsetzen.

  7. Hallo
    bitte mal aufzeigen durch welche Aktivitäten die Grünen in Reinbek sich für eine grüne Welle eingesetzt haben. ich habe davon nichts mitbekommen, aber das wird sich ja belegen lassen.

  8. Hallo,mich würde mal Interessieren ob eine Bus Strecke von der Sachsenwaldstraße Richtung EKZ Schönningstedt geplant ist ? Es führt kein direkter Weg dorthin ausser zu Fuß oder mit Fahrrad.Ansonsten erreicht man nur das EKZ über Reinbek oder Glinde auf Umwegen.Würde mich riesig über eine Antwort freuen.Lg

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