Besserer Nahverkehr, schöneres Zentrum, mehr Kultur und Nahversorgung

Verkehr: Die öffentliche Anbindung Reinbeks an den HVV ist leider nicht sonderlich gut. Als ich vor 25 nach Reinbek gezogen bin, fuhr die S-Bahn alle 10 min. Busse fahren nach 19 Uhr und am Wochenende völlig nur noch 1x pro Stunde! Dies führt dazu, dass mehr und mehr PKW genutzt werden (und die Fahrgastzahlen weniger werden… Henne-Ei). Die Taktung ist nicht dem Wachstum der Stadt angepasst und es ist für Frauen abends alleine nicht angenehm mit der Bahn zu fahren und keinen Bus zu bekommen. Frauen-Nacht- Taxi?
Abgesehen davon, dass die Geschäfte in Hamburg und Bergedorf bis 20 Uhr geöffnet haben, und Reinbek verkehrstechnisch um 19:30 die Bürgersteige hochklappt, hat sich Reinbek zu einer Schlafstadt entwickelt.

Kultur: Es wäre schön, wenn es mehr Möglichkeiten gäbe, abends etwas zu unternehmen z. B. ein offenes Atelier, in dem sich Reinbeker kreativ (künstlerisch und musikalisch) ausprobieren können und sich auf ein Glas Wein, Bier oder Apfelschorle treffen können. Also nicht nur essen gehen oder VHS. (Falls es so etwas schon gibt, dann wüsste ich gerne wo…)

Infrastruktur: es gibt kein richtiges Zentrum, große Supermärkte sind fast alle leider nur per PKW erreichbar und über die Stadt verstreut. Es sollte darauf geachtet werden, dass das Bille Center nicht weiter verödet durch die eventuelle unnötige Schließung des Weges zwischen Herrengraben und Herman-Körner-Str., damit auch Nahversorgung bleibt.
Das Gebiet um Bahnhofstraße/Bergstraße sollte zu einem richtigen Zentrum ausgebaut werden. Die Mischung der Gewerbe sollte vielleicht nochmal überdacht werden. (6 Geldinstitute, 4 Makler, 3 Bäcker, 2 Apotheken …)

Typisch Reinbek ist für mich: Grün, verschlafen, provinziell mit Potential

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