Grünflächen erhalten / Stadt im Grünen bleiben

Es gibt in letzter Zeit vermehrt Vorstöße seitens der Politik und Verwaltung, Grünflächen (Felder, Parkanlagen, Gärten usw.) in Reinbek zu bebauen/ bebauen zu lassen. Zum Teil, obwohl es Volksentscheide dagegen gibt. Die Steigerung der Einwohnerzahl und Nachverdichtung von Flächen ist der völlig falsche Weg!

Gründe:
1. Reinbek nennt sich die „Stadt im Grünen“ – dann sollte das Grün in Reinbek auch eine besondere Priorität haben.

2. Die Umwandlung von Grünflächen ist in den seltensten Fällen rückgängig zu machen. Es ist mehr als kurzsichtig, hier übereilte Entscheidungen zu treffen, die jahrzehntelange Auswirkungen haben.

3. Oft lautet das Argument, dass „bezahlbarer Wohnraum“ geschaffen werden soll. Dieses Argument ist falsch: a) kaum ein Neubaugebiet schafft bezahlbaren Wohnraum. Vielmehr verdienen einzelne Investoren viel Geld auf Kosten der Allgemeinheit. b) es ist mehr als genug bezahlbarer Wohnraum in der Metropolregion Hamburg vorhanden. Unattraktiv ist eher die Anbindung einzelner Gebiete an den ÖPNV und an die digitale Infrastruktur. Der Einsatz Reinbeks sollte also beispielsweise dahin gehen, gemeinsam mit dem umliegenden Gemeinden, S-Bahn-Taktung und Busverkehr auszubauen und die ÖPNV-Tarife zu reduzieren.

4. Die Attraktivität Reinbeks liegt in erster Linie an den Grünflächen und der Natur! Kein Mensch zieht wegen des schönen Rathauses, des CCR oder ähnlichem nach Reinbek.

5. Jegliche Nachverdichtung im Wohnbereich erhöht die Menge an Autoverkehr, Abgasbelastung, Zulieferverkehr (z.B. Paketdienste) usw. in ganz Reinbek und reduziert Parkmöglichkeiten in den betroffenen Straßen, am Bahnhof, in der City usw.

Ich hoffe sehr, dass sich die kommunalen Parteien hinsichtlich der Frage etwaiger Nachverdichtungen klar positionieren, so dass der Wähler im nächsten Jahr diesbezüglich eine bewusste Entscheidung treffen kann!

PS: Die Fragen 6 bis 9 sowie 15 sind aus wissenschaftlicher Sicht konstruktionstheoretisch problematisch. Bitte veröffentlichen Sie im Februar auch die Gütekriterien auf Skalen- und Itemebene sowie ihre Vorgehensweise bei der Itemformulierung und Fragebogenkonstruktion.

Typisch Reinbek ist für mich: Stadt im Grünen (Wie lange noch?)

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