Holzvogtland durchdenken

Gut durchdachtes Neubaugebiet „Holzvogtland“ – bestenfalls mit Bürgerbeteiligung, statt (Nach-) Verdichtung und Verdauung der bestehenden Grünflächen, die den Charme und die Anziehungskraft Reinekes ausmachen… Gerade deswegen und weil Kinder hier noch im Grünen und überschaubaren Stadtbild aufwachsen können, sind wir aus Hamburg her gezogen

8 Kommentare

  1. Uwe Rasch sagt:
    8. November 2017 um 9:08 am Uhr

    welchen Vorteil sehen Sie für sich wenn zwischen Schönningstedt und Alt-Reinbek ein neues Wohngebiet entsteht, das auch Grünfläche zerstört und unter anderem große Verkehrsprobleme nach sich zieht.
    Die vorhandenen Grünflächen in den einzelnen Stadtteilen sollten in jedem Fall erhalten bleiben, zumal wir so große Grünflächen auch gar nicht haben.

    1. Welche Grünflächen/Ackerflächen würden denn groß zerstört werden, über die zu bebauende Fläche kann man sich doch einigen? Ich könnte mir zum Beispiel hinter der bebauten Fläche einen großen grünen Gürtel bis zu Kratzmann/Aldi vorstellen.
      Ich sehe Vorteile für die Alteingesessenen, aber auch für neuen Zuzug, der z.B. in Reinbek oder Umgebung arbeitet und bezahlbaren Mietwohnraum sucht, wäre das doch endlich mal eine Chance…

  2. Die Bergstraße und die Bahnhofstraße laden doch nun wirklich nicht zum Bummeln und Verweilen ein!
    Ein klug geplantes Holzvogtland mit max. zweigeschossigen, variabel gestalteten Wohnungen, attraktiven Geschäften, Cafés, möglicherweise einer neuen Kita mit Spielplatz etc. sowie integrierten Grünflächen würde Reinbek m.E. beleben.

  3. Ich habe immer Probleme wenn Menschen hier kommentieren sich aber nicht zu erkennen geben, sei es drum.
    Kostengünstiger Mietwohnraum ist mit Neubaugebieten, es sei denn es handelt sich um öffentlich geförderte Wohnungen (Sozialwohnungen), nicht zu schaffen. Die Mieten würden sich bei deutlich über 10,- € per m2 kalt einpendeln. Um eine Sozialwohnung beziehen zu können müssen die Bürger bestimmte Einkommensgrenzen unterschreiten, die glücklicherweise in Reinbek eher selten vorkommen. Der günstigste Wohnraum in Reinbek ist der Wohnungsbestand mit Mieten von teilweise noch unter 6,- € per m2. Jährlich werden allein durch Tod oder Umzug in ein Seniorenheim mehr als 200 bestehende Wohnungen in Reinbek frei. Im übrigen auch bereits bestehende Wohnungen können in Sozialwohnungen umgewandelt werden, dazu benötigt man kein Neubaugebiet. Die Folgen für den Verkehr, die Umwelt und die Reinbeker Finanzen sollte man nicht aus den Augen verlieren, wenn man von umfangreichen Neubaugebieten träumt. Der Investor, der sich das Holzvogtland gesichert hat, hat die Größenordnung von mehr als 1.000 Wohneinheiten genannt, eine Begrenzung auf zwei Geschosse macht kein mir bekannter Investor mit. Ob eine neue Einkaufszeile mit Cafes, Geschäften und Flaniermeile sowie Grünflächen vor diesem Hintergrund realistisch ist muss jeder für sich selbst ausrechnen.

    1. Ich möchte jetzt noch einmal auf den Kommentar von Herrn Rasch von der FDP antworten- die Positionen der FDP zur Entwicklung Reinbeks sollten doch mittlerweile allen bekannt sein. Besser wäre es m.E., wenn hier Anregungen und Diskussionen zwischen den Reinbekern stattfinden, die sich sonst eher nicht melden.
      Das hier nicht jeder seinen richtigen Namen veröffentlicht sehen möchte, sollte allen zugestanden werden, solange die Beiträge nicht verletzend sind. Den Herren Auftakt kenne ich übrigens auch nicht 😉

      1. Guten Tag lieber Reinbeker,
        den Herrn Auftakt gibt es in dem Sinne nicht. Die Kommentare unter dem Namen „Auftakt“ wurden von Bürgerinnen und Bürgern während der Auftaktveranstaltung am 1. November 2017 handschriftlich eingereicht und von dem Büro urbanista online eingepflegt.
        Vielen Dank für Ihr Engagement.

  4. Ich bin nur ein „Reinbeker“, kein Partei-Mitglied oder -Symphatisant. Aber ich finde den Kommentar von Bernd Uwe Rasch hier schon sehr informativ und bedenkenswert. Nach meinen Beobachtungen gibt es in den bestehenden Wohngebieten Reinbeks durchaus große Veränderungen. Beispiel Hinschdorf: da wurde in letzter Zeit viel an-, um- und dazugebaut. Eine neue Generation zieht nach und nach ein und verändert das Viertel nach ihren Vorstellungen. Gut so! Niemand muss befürchten, das die Reinbeker Senioren ewig leben. Aber auf die Schaffung von Wohnraum mit niedrigen Mieten und für Einzelpersonen sollten die Stadtverordneten in Zukunft mehr achten und drängen als in der Vergangenheit.

  5. Herr Rasch,
    die gebetsmühlenartige Darstellung von jährlich 200 Wohnungen, die durch aussterben frei werden, sollten nun langsam der Vergangenheit angehören. Die Zahl ist nirgendwo belegt. Was sind 200 Wohnungen? Im Kreis Stormarn fehlen 15.000 bezahlbare Mietwohnungen. Sie sollten sich einmal ausrechnen wie viele bezahlbare Mietwohnungen Reinbek bauen müsste. Ich sehe bei Ihnen nur, Sie wollen so weiter leben wie Sie es gewohnt sind. Ich würde das mit „German Angst“ beschreiben. Angst vor Veränderung. Denken Sie auch an die Bürger und Einwohner der Stadt, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens sind und hier eine bezahlbare Wohnung suchen. Wie z.B. Rentner mit einer geringen Rente, Obdachlose, Geflüchtete, Mensch mit geringen Einkommen. Sie und wir alle haben auch die Aufgabe diesen Personen ein würdevolles Wohnen zu gewähren.
    Auch ich wähle bewusst die Anonymität weil es auch rechtens ist.

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