Keine Neubaugebiete mehr!

Reinbek ist schon so zugebaut. Es darf nicht noch mehr gebaut werden. Schon jetzt versinkt Reinbek im Verkehtschaos, als Folge dessen sind Schulwege sehr unsicher (da helfen auch keine Broschüren, die alle Gefahrenpunkte markieren wie in Neuschönningstedt).
Es gibt nicht genügend – Kindergartenplätze, Plätze für den Hort, Plätze bei Sportvereinen, kindgerechte Hallenzeiten etc. Die Lebensqualität hat durch die Neubaugebiete sehr abnommen (ich wohne seit 35 Jahren in Reinbek). Es wird immer nur gebaut ohne auf die dazugehörige Infrastruktur zu achten. Das gilt auch für die
Industrie:
Keine Supermärkte mehr auf Freiflächen ( der Stau durch Edeka Kratzmann geht manchmal bis zu Obi),
Keine weiteren Flächen für Industriebetriebe, schon gar nicht solche, die viel Verkehr mit sich bringen.
Besser ist es auf Nachhaltigkeit zu setzen:
-Mehr Fahrradwege, breite, so dass E- bikes überholen können,
-mehr Zebrastreifen
– bessere Busanbindung
-Kleinere Geschäfte ansiedeln
-Bessere Schulwege, so dass mehr Kinder zu Fuss gehen
-mehr Gemeinsvhaftsplätze, auch Spielplätze etc

Typisch Reinbek ist für mich: Einzelne Stadtteile, (noch) recht viel Wald, Felder zwischen den Stadtteilen

Ein Kommentar

  1. Hallo Frau Schwarz,
    bis auf einen Punkt sehe ich das genauso wie Sie. Die Folgen auf Umwelt, Verkehr, Infrastruktur und städtische Finanzen sollten viel mehr Berücksichtigung finden wenn es um die Frage geht ob Reinbek weiter wachsen soll oder nicht. In Bezug auf Wohnbebauung sind wir daher völlig einer Meinung, ich darf nicht zerstören was Reinbek liebenswert macht. Auch Ihre Ideen zur Nachhaltigkeit unterstütze ich, für die Umsetzung benötigt man jedoch Geld und eine der größten Einnahmen für die Stadt ist die Gewerbesteuer. Daher bin ich dafür dort wo verträglich und ohne Einfluss auf die Stadtteilstruktur noch Gewerbeflächen ins Auge zu fassen. Viel ist dazu in Reinbek nicht mehr möglich, aber auch Gewerbebetriebe die gut laufen und entsprechend zu einer Verbesserung der Finanzen beitragen sind im allgemeinen Interesse.

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