Keine weiteren Wohngebiete und weitere Verdichtung ohne entsprechende Infrastruktur

Es wird leider durch die Verdichtung und Ausweisung neuer Wohngebiete keine ausreichende Planung hinsichtlich der Versorgung mit Kita-Plätzen, der Grünflächen und der Straßenanbindung vorgenommenen. Das muss sich ändern. Wie kann es sonst sein, dass ein Wohngebiet in der Größe von Schröders -Koppel keine Anbindung an die Möllner Landstraße erhält? Der ohnehin durch den Ausbau des Fuß – und Radweges verengte, und deswegen zur Rennstrecke verkommene, Oher Weg ist dazu nicht geeignet. Der Verkehr wird sich also durch die kleinen Nebenstraßen Op den Stüben begeben. Es ist blauäugig anzunehmen, dass die neuen Bewohner mit ÖPNV unterwegs sind. In Neuschönningstedt braucht man selbst fürs Einkaufen ein Auto! Es wäre sicherlich auch sinnvoll bei Genehmigungen solcher Projekte Kindergärten mit einzuplanen, wie es in Glinde in den Neubaugebieten durchaus geschehen ist.
Weiterhin ersticken wir hier in Neuschönningstedt in Lärm und Abgasen von K80, A 24 und Kalksandsteinwerk. Auch dieses sollte bei Planungen berücksichtigt werden. Das Verkehrsaufkommen und der damit verbundene Lärm der K80 sind bereits am obersten Limit!
Immer mehr Grün verschwindet durch die enge Bebauung durch Reihenhäuser, da auf diesen Grundstücken nicht einmal Platz für ein Baum ist.
Meine Idee ist es, den Status Quo der Bebauung zu erhalten und zunächst erst einmal die Infrastruktur auf Vordermann zu bringen bevor überhaupt daran gedacht wird irgendwo neue Bebauungspläne zu genehmigen. Ansonsten wird Reinbeks Norden und auch Schönningstedt bald nicht mehr lebenswert sein.

Typisch Reinbek ist für mich: Die Trennung zwischen Alt-Reinbek und Neuschönningstedt

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