Reinbek fehlt ein echtes Zentrum

Die Stadteile von Reinbek bleiben unter sich, nirgendwo treffen sich die Reinbeker aus den verschiedenen Stadtteilen, es gibt keinen Anlass dazu. Die Dinge des täglichen Bedarfs gibt es jeweils in der Nähe, Das „alte“ Reinbek (Schloß, Bahnhofstr.) hat es nicht geschafft, z.B. aus dem CCR etwas zu machen, das als Anziehungspunkt für alle und alle Altersgruppen dienen könnte . Stattdessen Leerstände und nichts wirklich Attraktives. Es passiert auch nichts Sichtbares.
Insofern bleibt jeder Stadteil eine eigene kleine Welt für sich – die neueren Wohngebiete mit einer anderen Alterstruktur ebenso wie die von Senioren geprägten Teile. Schön wäre es, wenn Reinbek nicht nur mehr und mehr die Residenz für mehr oder weniger wohlhabende Senioren sein würde. Warum haben die Mitarbeiter des Rowohlt Verlags sonst schon vor dem Umzug mehrheitlich in HH gewohnt und nicht iin der Nähe des Arbeitsorts? Sicher auch, weil Reinbek nicht so attraktiv erschien.

Typisch Reinbek ist für mich: Natur, Senioren, Verkehrsprobleme

6 Kommentare

  1. Der Überschrift und dem Text kann ich nur beipflichten. Auch wenn das CCR misslungen ist, kann doch der Ausweg zu mehr Attkraktivität nicht eine neues Kleinzentrum am Festplatz sein, wie vereinzelt hier vorgeschlagen. Solche Kleinzentren gibt es schon mit dem Täbyplatz und in Neuschöningstedt. Sie sind für sich genommen alle zu klein. Da, wo ich herkomme, sagt man: lass uns mal in die Stadt gehen und meint damit das gewerbliche, gastronomische und kulturelle Zentrum des Ortes, dass man für einen Spaziergang oder zum Einkaufen gerne aufsucht. Dieses kann m.E. in Reinbek nur rund um den Landhausplatz weiter entwickelt werden, z.B. durch die Umgestaltung des Schmiedesbergs in eine Fußgängerzone oder verkehrsberuhigte Zone mit Traversen zur Bergstraße , Steigerung der Aufenthaltsqualität, usw.(siehe Idee weiter oben) Neue Kleinzentren in den Stadteilen würden diese Option und das echte Zentrum nur weiter schwächen.

    1. Genau meine Meinung!
      „Die neue Ortsmitte“ verlagern ins Holzvoigtland – was für ein Blödsinn!
      Stattdessen den Ortskern zwischen Rosenplatz und Bahnhofstraße aufwerten. Und für die Bausünde CCR braucht es dringend Engagement und ein neues Konzept. Da sollte doch etwas zu machen sein!?

  2. S, Zimmer
    Wie wäre es, einen Wettbewerb auszuloben, bei dem es um Vorschläge zur Gestaltung des CCR bzw. der Stadtmitte geht, Mitmachen sollen ggf. Schüler ab 16 J., aber auch alle interessierten Bürger der Stadt.

  3. Das CCR ist eine Totgeburt und wird es wohl auch bleiben. Wieviele Läden haben sich dort schon versucht und sind nach kurzer Zeit wieder verschwunden.
    Sogar der Weinladen mit seinen trinkfreudigen Stammkunden ist weggezogen.
    Schade eigentlich, denn der Innenraum ist doch gar nicht so hässlich!
    Aber es zieht die Menschen nicht hinein in den Trakt, schon wegen der nicht sehr offenen und einladenden Eingangsportale und natürlich weil drinnen „nichts los ist“.

  4. Ich sehe auch nicht, wie man das CCR attraktiver machen könnte. Da kann man so viele Wettbewerbe ausschreiben, wie man will. Auch den Landhausplatz, die Bahnhofstraße, die Bergstraße wird man nicht attraktiver machen können. Dafür hatte man schon soviel Zeit gehabt,,, Wenn man vielleicht die Bergstraße für den PKW-Verkehr sperren würde, dann könnten sich die Menschen den öffentlichen Raum zurückerobern, aber da sehe ich keine Möglichkeit einer Umsetzung. Langfristig sollte m.E. eine neue Mitte woanders geplant werden.

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