Rund um die Veranstaltungsfläche

Um die z. Z. seelenlose Veranstaltungsfläche könnte (unter Einbeziehung der Fläche) ein gemischtes Geschäfts- und Wohnviertel entstehen. Anschließend an die Fläche eine kleine Flaniermeile mit Cafés, Restaurants, kleinen Geschäften, Ärzten, Kindergärten etc. plus Wohnraum sowie Feuerwehr mit einbeziehen. Es sollte hier ein alternatives Wohnprojekt entstehen. Ein Vorzeigeprojekt in Schleswig-Holstein für Jung und Alt und insbesondere preisgünstigem Wohnraum für Menschen mit geringerem Einkommen sowie Geflüchtete. Hier sollte jedoch keine seelenlose Häuseransammlungen ohne Grün entstehen. Dazu gehören Bäume und Bänke zum Verweilen, Fuß- und Radwege sowie eine gute Busanbindung. Ein Muster für ein alternatives Wohnprojekt ist das Generationsquartier Elmshorn. In diesem Beispiel fehlen allerdings noch die zu integrierenden Geschäfte. Zu einem solchen gemischten Viertel bedarf es jedoch viel Mut und sorgfältiger Planung.

Typisch Reinbek ist für mich: Eine zusammenhanglose Ansammlung von Ortsteilen, die nichts miteinander verbindet. Reinbek nehme ich nicht als Stadt wahr sondern als Verwaltungsgebiet der alten Stadt Reinbek mit den eingemeindeten Dörfern Schönningstedt (mit dem ebenfalls nicht zusammenhängenden Neuschönningstedt, Ohe, Krabbenkamp und Büchsenschinken. Reinbek, die Stadt im Grünen? Nun, die meisten Grünflächen sind die Ackerflächen zwischen den alten Dörfern.

4 Kommentare

  1. Zunächst einmal sind auch Ackerflächen Grünflächen, für mich ist es gerade der Reiz Reinbeks, dass hier von einer dörflichen Struktur bis zu einer kleinstädtischen Struktur alles vorhanden ist. Diese Stärke sollte man nicht zerstören. Nicht ganz klar ist was eine Feuerwehr in einem neuen Wohn- und Geschäftsviertel soll, welche Wehr soll dafür aufgegeben werden?
    Ob es sinnvoll ist für die Unterbringung von Kriegsflüchtlingen (gehen ja wieder zurück wenn der Krieg vorbei ist) eine neue künstliche Mitte zu schaffen wage ich zu bezweifeln. Die Folgen für Schulen und Kindergärten wären verheerend. Die Schönningstedter Straße und die Sachsenwaldstraße wäre dann wohl besser vierspurig.

  2. Verehrter Herr Ziehm,
    sind sie Architekt, Immobilienunternehmer oder sonst irgendein „Investor“. Genauso klingen ihre Phrasen. Und natürlich kein Gedanke an die aktuelle un d zukünftige Verkehrssituation in Reinbek. Eine „Umgehungsstraße“ wird es vermutlich schon richten.
    Meine Vorkommentatorin trifft es auf den Punkt.

  3. Liebe, lieber Klarus,
    Wenn sie nicht nur oberflächlich lesen und urteilen würden, dann sollte Ihnen auffallen,
    dass es nicht Herr, sondern Frau Ziehm ist. Außerdem ist dieses eine Plattform, in der man sich äußern kann, wo und wie man etwas verändern, oder auch erhalten möchte. Es ist leicht etwas zu kritisieren. Sie habe ja die Möglichkeit auch eine Meinung in diese Plattform zu schreiben. Sachliche Diskussion ist eine Tugend die man auch lernen kann.
    Ihr einziges Argument ist die Verkehrssituation. Deutschland ist kein so großes und weites Land wie z. B. Amerika. Wir können uns nicht mehr leisten Alles Leben auf das Auto auszurichten. Es gibt auch alternative Möglichkeiten. Jemand schrieb auch in einem Beitrag,
    ein bisschen Stau macht nichts, dass erspart Tempo 30 Schilder. Richtig so, Nutzen sie den ÖPNV oder das Fahrrad oder gehen sie zu Fuß. Manchmal hilft auch 5 Minuten früher aufzustehen. Eine Umgehungsstraße wäre der falsche Weg.

  4. Für mich hat der Vorschlag von Frau Ziehm durchaus Charme. Ein alternatives Wohnprojekt das unterschiedliche Menschen und unterschiedliche Wohnformen zusammenbringt würde unserer Stadt gut zu Gesicht stehen. Und auf dem ’seelenlosen Veranstaltungsplatz‘ einen Wochenmarkt etablieren, das würde echte Belebung bedeuten.

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