Verkehrskollaps vermeiden

Reinbeks Straßen sind jetzt schon oft übervoll. Auf Sachsenwaldstraße, K80 und Schönningstedter Straße bilden sich zu den Hauptverkehrszeiten lange Staus. Jedes Neubaugebiet in diesem Bereich wird die Situation weiter verschlimmern und wir würden uns zügig dem Verkehrschaos nähern.
Wer jetzt schon in Reinbek wohnt hat durch weitere Neubaugebiete nur Nachteile, den Vorteil haben Investoren.

Typisch Reinbek ist für mich: Sehr unterschiedliche Stadtteile, morgens und Abends volle Straßen zwischen Hamburg und Reinbek, Viel Grün zwischen den Stadtteilen

2 Kommentare

  1. Dieser Probelmatik sollte sich Reinbek dringend stellen. Für neue Wohngebiete ist eine kluge Planung der Verkehrswege vonnöten: wie lassen sich dort Wege, Lärm und Emissionen vermeiden? Die Menschen werden zur Arbeit kommen müssen, einkaufen, Kinder zur Schule gehen. Hier steht Reinbek in der Pflicht Angebote zu machen, die die Lebensqualität nicht weiter reduzieren. Gut ausgebaute Radwege, die dieses umweltfreundliche Verkehrsmittel viel stärker in den Fokus rücken, gute Anbindung an den ÖPNV (die S-Bahn Verbindung nach Hamburg ist ja bereits gut), Aufklärungsarbeit: Alternativen zur verbrennerbasierten Mobilität. Denn wir wollen in Reinbek diesen Verkehrskollaps nicht – wir wollen eine lebenswerte Stadt.

  2. Der beschriebene Verkehrskollaps liegt nicht (ausschließlich) in den Neubaugebieten begründet, sondern in meinen Augen an den irrsinnig geschalteten Lichtanlagen der Kreuzungen. Warum nutzt nicht auch Reinbek die Vorteile von Kreiseln? Glinde und Wentorf machen es vor, und der Verkehr kann wesentlich besser abfließen. Wenn man sich während der Hauptverkehrszeiten von Ampel zu Ampel hangeln muss, dann ist es nicht verwunderlich, dass sich die Autokolonne beispielsweise in der Sachsenwaldstraße bis hinter Niemann’s Gasthof staut. Ich habe noch nie einen Stau vor einem Kreisel erlebt (außer vor dem Horner Kreisel, und was stehen dort? Ampeln!). Hier besteht m.E. dringend Handlungsbedarf.

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